Spirituelle Begleitung

 Gespräche, Gedanken und Erkenntnisse darüber, "was die Welt im inneren Zusammenhält", jenseits von Religion, Kirche oder Esoterik. Unterstützung und Gedankenaustausch in akuten Lebenskrisen.

Vertrauen und Verbindung zum Leben wieder erlangen.

Emotionen und Gefühle wieder zulassen und wahrnehmen

Espresso
Foto: Emel Coban-Kraus

Das, was wir in einer (Lebens-)Krise nach und nach wahrnehmen, nämlich das Gefühl des verloren Seins, des abgeschnitten seins von Allem, als wären wir eine Insel, und auch der Verlust der Fähigkeit unsere Emotionen wahrzunehmen, ist ein Schutzmechanismus, eine Überlebensstrategie unseres Körpers. Wir ziehen alle Sinne vom Außen ab. Und Alles, was uns noch mehr (emotional) belasten könnte, als wir es vielleicht im Augenblick ertragen könnten wird nicht mehr fühlbar gemacht.

 

Unser Selbstverständnis über die Welt und uns selbst wurde möglicherweise so grundlegend erschüttert, dass wir das Vertrauen in die Welt und in das Leben verloren haben. Diesen Verlust emotional zu verkraften ist ein Riesenkraftakt unseres Systems. Seine Lösung lautet dann, aus seiner Sicht völlig zu Recht, eben nicht mehr zu fühlen.

 

Aber das Gefühl des Verbindung und Anbindung mit uns und auch der äußeren Welt ist überlebenswichtig für uns. Wir wollen uns zugehörig fühlen. Wir möchten dazu gehören, ein Teil von etwas sein. Und wir spüren trotz Allem, das da etwas ist, eine Energie oder eine Kraft, Jenseits des Aussprechbaren, des Benennbaren. Jenseits vom Allem, was Kirche, Religion uns zu sagen hätte. 

Es geht bei Spiritualität um die eigene, persönliche Erfahrung mit Allem verbunden zu sein. In diesem Rahmen gibt es keinen Raum für Dogma und starre Ansichten. Es geht Allein um die Wahrnehmung und die Erfahrung, die wir mit unserem eigenen Herzen machen.

 

 

Ich unterstütze Sie dabei, diese Erfahrung der Verbundenheit zu Sich und der Welt wieder herzustellen. Dazu gehören Gespräche genauso wie kurze Meditationen oder Körperwahrnehmungsübungen, wenn es angebracht scheint. Diese kleinen Übungen können helfen, Kontakt zu Emotionen oder Körperbereichen oder -teilen aufzunehmen, die uns sonst vielleicht nicht bewußt sind oder die wir meiden. Wir üben so das Zuhören und das Sehen von Dingen, die uns sonst verschlossen scheinen. 

 

Eines möchte ich aber trotzdem ganz klar vorher sagen:

In diesem Rahmen gibt es keine "Lösungen". Es gibt Ihre Erfahrungen, Wahrnehmung und Emotionen, und es gibt die Meine. In diesem Austausch gibt es kein "Richtig" oder "Falsch"! Der Austausch über unsere individuellen Wahrnehmungen der Dinge kann ein heilender Raum sein.

Sie dürfen mit dem, was Sie erkennen, wahrnehmen und benennen durften so umgehen, wie Sie möchten. Diese Zeit des Erkennens und Wahrnehmens kann sehr intensiv sein und als große Bereicherung wahrgenommen werden, als eine neu entdeckte Tiefe in sich.

 

Wenn Dinge erkannt werden und erkannt werden dürfen, können sie auch Bewegung erzeugen und Veränderungen anstoßen, die ganz natürlich und organisch wirken, fast mühelos, ganz selbstverständlich.

Diesen Raum und diese Zeit, die Ihre inneren und äußeren Prozesse brauchen, um sich entfalten zu können, gebe ich Ihnen. Sie entscheiden, ob und wann Sie weitergehen möchten.

Denn die Wege und Antworten die Sie suchen, können auch nur Sie finden.

 

Wenn Sie mehr Tiefe wünschen, können Übungen zur Atemführung und Yoga eine hilfreiche Stütze und Unterstützung sein. Eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Yogareihe kann Sie in einen tiefen inneren Dialog mit sich treten lassen.