Therapeutische Begleitung

 Ich lerne sehen. Ich weiß nicht, woran es liegt, es geht alles tiefer in mich ein und bleibt nicht an der Stelle stehen, wo es sonst immer zu Ende war. Ich habe ein Inneres, von dem ich nicht wusste. Alles geht jetzt dorthin. Ich weiß nicht, was dort geschieht. (R.M. Rilke)

 

Meine therapeutische Begleitung richtet sich an Menschen, die unter Stress, traumatischem Stress oder an den Folgen von traumatischem Stress leiden. Ich arbeite ressourcenorientiert, das heißt, während unserer Zusammenarbeit konzentrieren wir uns auf Ihre Stärken, auf das, was Sie besonders gut können. Wir erforschen Ihre persönlichen Kraftquellen und finden gemeinsam heraus, wie Sie auf diese zurückgreifen können, wann immer es nötig wird.

Sie lernen Methoden kennen, mit denen Sie Ihre Ressourcen, also Ihre innere Widerstandskraft, Ihre Kraftquellen noch weiter stärken und vermehren können.

Das soll Ihnen auf Dauer als Gegengewicht dienen, zu dem Schweren, Unangenehmen, das Ihnen im Laufe unserer Zusammenarbeit begegnen könnte. 

Mit dem Wissen und dem Bewusstsein um diese Kraftquellen können wir uns, wenn Sie möchten, Ihren Themen nähern, immer in Ihrem Tempo.

 

Kopf/Geist und Körper bilden eine Einheit. Diese Einheit besitzt verschiedene Möglichkeiten, Erinnerungen und Gefühle "abzuspeichern" bzw. ein Ereignis "zwischenzulagern", ohne dass wir uns bewusst an sie erinnern können. Das ist als Schutz, als "Erste-Hilfe-Maßnahme" unseres Körpers und Geistes (unseres "inneren Systems") zu verstehen, da ein bestimmtes Ereignis für uns zum Zeitpunkt des Geschehens zu übermächtig und überwältigend war, um sie als "alltägliche" Erfahrung zu begreifen und als Erinnerung im Gedächtnis behalten zu können.

Das ist auch zunächst gut so, denn so können wir unsere Handlungsfähigkeit behalten und weiterleben, beziehungsweise überleben.

Mit der Zeit aber können diese verdrängten Eindrücke blitzartig wieder im Alltag auftauchen und uns ängstigen, da sie nichts mit der aktuellen Lebenssituation zu tun zu haben scheinen und wir sie daher nicht einordnen können. Oder sie zeigen sich in Form von uner- klärlichen körperlichen Beschwerden, von denen wir nicht wissen, woher sie kommen.

 

Die Wiederherstellung Ihrer inneren Stärke und Ihrer inneren Stabilität ist die unbedingte Voraussetzung dafür, um überhaupt das Belastende anschauen zu können.

 

Mitunter kann es hilfreicher sein, nicht zu reden und ein Anliegen nicht weiter kognitiv, das heißt vereinfacht gesagt, nicht "vom Kopf her" zu betrachten, sondern zunächst unseren Körper wahrzunehmen, ihm zu "lauschen".

Yoga ist ein Weg, seinen Körper durch bewußte Bewegung und Atemführung wahrzunehmen, das Nervensystem zu beruhigen und zu stärken.

Traumasensibles Yoga kann Ihre innere Stärke und Stabilität fördern und steigern, damit Sie den belastenden körperlichen Symptomen mit Ihren neu erworbenen Ressourcen (Ihren Kraftquellen) mutig begegnen können

 

Wie ich Sie mit dieser besonderen Art Yoga therapeutisch begleiten und unterstützen kann, erkläre ich Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

 

Foto: Jürgen Kraus
Foto: Jürgen Kraus

Die Methoden und Inhalte meiner therapeutischen Begleitung erläutere ich Ihnen gerne bei einem persönlichen Gespräch:

  • ressourcenorientierte Begleitung nach den Prinzipien der strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit
  • psychodynamisch-imaginative Traumatherapie (PITT)
  • Arbeit mit verletzten Selbstanteilen (innere Kinder retten, innere Anteile Arbeit)
  • Stabilisierungstechniken und Übungen zur inneren Stärkung
  • Integrationsarbeit von schwierigen Lebenssituationen und Krisen
  • EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing = Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung) und andere Techniken der bifokalen Emotionsregulierung
  • hypnosystemische, ressourcenorientierte Begleitung
  • therapiebegleitendes Yoga in Einzel- und Gruppenstunden
  • traumasensibles Yoga

Preise und Konditionen entnehmen Sie bitte hier.

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