Meditation

 

Alle Probleme des Menschen ergeben sich daraus, daß er nicht in der Lage ist, allein still in einem Raum zu sitzen. (Blaise Pascal) 

Meditation wirkt. Inzwischen ist es wissenschaftlich erwiesen: Meditation erhöht Wachheit, Klarheit, Achtsamkeit, die Fähigkeit der Hirnzellen zur Vernetzung untereinander, die Leistung des Immunsystems und vieles mehr. Diejenigen Hirnareale, die für Körperwahrnehmung, für Gefühlsregulation und Umlernen bei unangenehmen Erfahrungen, für Gefühle von Präsenz, Freude und Verbundenheit zuständig sind, lässt Meditation nachweislich wachsen. Meditation fördert Mitgefühl und Hilfsbereitschaft.

Sie verhilft zu mehr Distanz zu schwierigen Situationen, und bietet dadurch die Möglichkeit, die eigene Impulsivität umzuwandeln in einen größeren Rahmen von Denken und Handeln.

 

Gibt es Risiken und Nebenwirkungen von Meditation?

 

Es kann zu typischen Problemen bei Meditationsanfängern kommen.

Im körperlichen Bereich können durch die ungewohnten Sitzhaltungen wie Schneidersitz oder Lotussitz am Boden Schmerzen im Beckenbereich und in den Kniegelenken auftreten. Durch den Fersensitz kann es zu Schmerzen im Fußrücken und ebenfalls zu Knieproblemen kommen, da die Kniegelenke extrem gebeugt werden und daher besondere Aufmerksamkeit brauchen.

 

Im mentalen Bereich können negative Gedanken und Gefühle hochkommen, die zuvor durch viel Aktivität erfolgreich verdrängt waren.

Bei Menschen mit akuten psychischen Problemen, die Hilfe in der Meditation suchen, können Angstzustände und Verzerrungen in der Wahrnehmung von Zeit und Raum entstehen. Veränderung der Körperwahrnehmung und Wiedererleben traumatischer Ereignisse sind ebenso möglich.

Wer neu mit Meditation beginnen möchte, braucht einen sicheren Rahmen, in dem das Meditieren, das heißt, das "Reingehen", das "Durchgehen" und auch das "Wieder-Rausgehen" aus der Meditation geübt werden. Ebenso wichtig ist es, dass dem Übenden ein Ansprechpartner zur Seite steht, der um die möglicherweise in der Meditation aufgekommenen Bilder und Gefühle weiß und mit dem man diese besprechen kann.

 

Welche Meditationen gibt es?

 

Es gibt viele verschiedene Arten und Methoden von Meditation. Es gibt die traditionellen Formen, die eher aus religiösen und spirituellen Kontexten stammen, wie beispielsweise Zen- oder Metta-Meditation. Daneben gibt es jedoch viele Meditationsformen, die in keinem religiös-spirituellen Zusammenhang stehen, auch wenn ihre Basis vielleicht darauf fußt. Diese neuen Meditationsarten sind aus den neueren psychologischen Bereichen entstanden, wie z. B. MBSR.

 

Wie nähere ich mich am besten dem Thema Meditation?

 

Ich biete Meditations-Workshops zu bestimmten Meditationen und Meditationsformen an. In diesem Rahmen können wir ausführlich auf die jeweilige Meditation und ihre Durchführung eingehen, die Sitzpositionen erläutern und unseren Körper mit Aufwärmübungen auf die Meditation vorbereiten.

Bei diesen Workshops wird dem "Reinspüren" in die Meditation und den aufkommenden Gefühlen und Fragen genügend Zeit und Raum eingeräumt. Lange Meditationen splitten wir zunächst in kleinere Einheiten, um sie dann nach und nach auszuweiten bzw. wieder zusammenzuführen.

 

Auf diese Art tasten wir uns langsam und aufmerksam an lange Meditationen heran.

 

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